Ostern steht vor der Türe und damit die Zeit in der bis vor zwei Jahren die Segelfliegersaison in Hilden/Haan eröffnet wurde.
Am wunderschönen Kesselsweier zwischen Hilden und Haan befindet sich der Ort, wo ich viele Stunden als Zaungast zubrachte, von Kindesbeinen an.
Nichts war entspannender für mich, als auf dieser kleinen Anhöhe, wo immer ein wenig Wind weht, dem Treiben der Segelflieger zuzuschauen, stundenlang.
Das geht nun leider nicht mehr und ich bin sehr traurig darüber.
Komisch nur, dass die Flugzeuge gerade mal die Hälfte des Platzes brauchten um zu landen. Das ist selbst mir als Laie aufgefallen.
Wenn mein Vater mit mir damals von Hilden aus Richtung Segelflugplatz losmarschierte, und wir dann durch die Bäume endlich die ersten schneeweißen Flügelspitzen schimmern sahen freute ich mich immer sehr…dieses Gefühl wäre auch heute noch da….
Habe ein Video bei Youtube gefunden, den Link stell ich hier mal rein, in dem Filmchen sieht man das kleine Paradies sehr schön.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Mittwoch, 8. April 2009 um 00:39 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



31. August 2009 um 14:50
Nur zur Info:
Es geht nicht um das Landen, sondern um das Starten, wenn die Bahn zu kurz ist. Minimum sind 800m, derzeit hat Hilden nur 600m. Bei einem Seilriß in geringer Höhe muß der Pilot das Flugzeug in gerader Bahn weiterfliegen, also in Richtung Winde, also in Startrichtung. Er kann nicht umdrehen, wenn die Höhe zu gering ist.
Ist nun die Startbahn nicht lang genug, landet er unweigerlich in den Bäumen. Daher die Schließung.