Vom Umgang mit obdachlosen Zeitungsverkäufern

Ich bin immer noch sehr erbost, über das, was ich gerade erleben musste.

Neben der Eingangstüre eines Discounters saß eine ältere Dame, die sehr freundlich ihre Ware in Form einer Obdachlosenzeitung anbot (Querkopf), welche im Übrigen wirklich zu empfehlen ist.

Das Feilbieten bestand darin, dass sie jedem freundlich „Guten Tag“ sagte und diese Zeitungen dezent mit dem Titelblatt nach vorne vor ihrer Brust hielt. Mehr nicht!

Keine Sprüche, keine Aufdringlichkeit, kein Garnichts!

Ich kaufte ihr dann auch eine Zeitung ab, unterhielt mich noch fünf Minuten mit ihr über dies und das und ging dann in den Laden um einzukaufen.

Als ich wieder herauskam, stand ein Streifenwagen der Polizei vor der Türe.

Die Beamten hatten gerade einen Platzverweis für diese Frau ausgesprochen weil jemand in der Wache angerufen hatte und sich belästigt fühlte.

Den Beamten mache ich in keinster Weise einen Vorwurf, sie haben sich tadellos verhalten und mussten der Sache ja auch nachgehen und dem Anrufer Glauben schenken.

Ich konnte nicht anders, und klärte einen der Beamten auf, dass diese obdachlose Dame keineswegs aufdringlich oder belästigend auftrat.

Wie auch immer, ich finde es schlimm, dass es Menschen gibt, die sich von der Armut anderer ganz offensichtlich belästigt fühlen. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Niemand zwingt einen dazu, etwas zu geben!

Ich kann nur hoffen, dass sie nicht eines Tages selbst vor einem Discounter sitzen und von ihren „Mitmenschen“ so dermaßen schlecht behandelt werden.

In was für einer Welt leben wir eigentlich??

Ein Gedanke zu „Vom Umgang mit obdachlosen Zeitungsverkäufern

  1. alfred hock

    grüss gott hier ist der alfie in augsburg bayern am apperat.
    Ich bin im itterland geboren bin mit itterwasser getauft worden.Ich bin schon einige male obdachlos gewesen,ich habe
    in whonungen gewhont die unter abriesplanung gestanden haben,
    diese MENSCHEN heissen auf amtsdeutch planungsvertriebene,ich habe vor einiger zeit in düsseldorf garath auf dem flohmarkt
    platz gestanden,dort hat ein weiser mensch geschrieben erst
    wenn man das gleich fühlt kann man das gleiche denken.Eine
    philosofische erkenntnis:Meine emailadresse ist/viele grüsse alfie.itterland@yandex.com (RUSSLAND)an die hilener

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